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Erfolgreicher November in der 2. Bundesliga und Superliga!

Am Samstag dem 19. November war in der 2. Bundesliga TTC Gratwein 1 bei uns in der Rösslergasse zu Gast. Offenbar von einem neuen Zuschauerrekord beflügelt, konnte unser Tream mit Kostadin Lengerov, Jörg-Peter Pichler und Stefan Zaric einen 6:0 Sieg verbuchen. Kostadin spielte souverän. Jörg-Peter und Stefan konnten beide trotz Rückstands, noch ihr Spiel drehen und siegten ebenfalls in allen Partien.
Einen Tag später am Sonntag erschien TTC Feldkirchen 1 bei uns und wurde ebenfalls mit einer Niederlage heimgeschickt. Diesmal siegten unsere drei Athleten mit 6:1, wobei sie die meisten 5-Satz-Matches für sich verbuchen konnten.

Unser nächstes Heimspiel wird dann am Wochenende 4./5. Februar 2023 in der Rösslergasse stattfinden. Da können wir dann wieder gemeinsam unser Team anfeuern.
Hier könnt ihr den aktuellen Stand in der 2. Bundesliga abrufen:
https://xttv.oettv.info/ed/index.php?tid=41583&do=spiele

Aber auch unsere Jugend war im November erfolgreich. Am Sonntag dem 27. war Orlic Kosta (U17) in der Superliga ohne Niederlage. Mit grandiosen 9 Matches zu seinen Gunsten, kürte er sich zum Sieger. Nur weiter so!

1. Andreas Malek Gedenkturnier

Am 16. Oktober fand in der Schulhalle der Rösslergasse zu Ehren unseres ehemaligen Obmanns Andreas Malek, das von nun an nach ihm benannte 1. Gedenkturnier statt. Sonnenschein und milde Außentemperaturen von 15°C sowie ein reichhaltiges Buffet von Familie Bauer waren gute Grundlage für die Athleten. Es wurden sechs Bewerbe von 1000 RC bis 1750 RC angeboten, um allen Niveauklassen gerecht zu werden. Um 8 Uhr war Eröffnung und obwohl es nichts zu verschenken gab und den Teilnehmern nur harte Zweikämpfe bevorstanden, wurde die Halle von Massen gestürmt. Die Turnierleitung mit Lukas Komary und Peer Held hatte alle Hände voll zu tun, über 110 Nennungen auf neun Tischen zu koordinieren. Trotz des großen Andrangs wurde durch gute Organisation das Turnier im vorgegebenen Zeitrahmen abgehalten. Allein schon die Anwesenheit unseres Oberschiedsrichters Curt Schönfeld ließ Ruhe und Fairness in der Halle einkehren.

Das Who is Who der Tischtennisszene war zugegen. Vor allem die jungen Talente von SKFL und TT14 waren zahlreich angetreten. Aus Transdanubien wollten Spieler und Spielerinnen von NFS, FLD und EDEN auch ein Stück vom Siegerkuchen naschen. Aber auch Spieler aus anderen Bundesländern nahmen die weite Anreise in Kauf.

Den Bewerb A (1300 RC) konnte der junge Csomor Bela (SKFL), auch dank Unterstützung seiner Eltern gegen den erfahrenen Micheluzzi Hubert (SU9) für sich entscheiden. Der geteilte 3. Platz ging an Neugebauer Michael (TT14)und Stoskovic Alexander (SGML).

Beim Bewerb B (1000 RC) war Trimmel Gernot (BTTC) der sehr talentierten und vom Trainer gecoachten Chue Jasmin (SKFL) überlegen. Der geteilte 3. Platz ging an Kiendlhofer Alois (TT14) und Ruhedorffer Lukas (WPAE).

Fellerer Finn (SKFL) bezwang im Finale des meistgenannten Bewerbs C (1450 RC) mit 29 Teilnehmern unseren Lokalmatador Belanovic Djordje (WPAE) und verwies die Herren Reichrath Wilfried  (AGUM) und den gesetzten Auer Christian (SSH) auf den 3. Platz.

Neugebauer Michael (TT14) konnte den Bewerb D (1150 RC) nach einem spannenden Finale gegen Nikolic Srdjan (SOK) gewinnen. Habesohn Sonita (HAGE) und Schelm Martin (WPAE) teilten sich Platz 3.

Seiner Favoritenrolle konnte Arbeiter Florian (TT14) im Bewerb E (1600 RC) mit einem Sieg über Gaisbauer Franz (POLI) gerecht werden. Dabei konnte bei packenden Ballwechseln meist der angriffslustigere Arbeiter Florian die Punkte für sich entscheiden. Wang Xiwen (KONT) und Fellerer Finn (SKFL) landeten auf Platz 3.

Der punktestärkste Bewerb F (1750 RC) bildete den krönenden Abschluss des Turniers. Ritter Christian (NFS) konnte in der KO-Phase mit seiner Noppe Arbeiter Florians Angriffe entschärfen und gewann klar 3:1. Si Alexander (NFS) wiederum bezwang mit einem starken Angriffsspiel seine Kontrahenten. Letztendlich wurde das Finale unter NFS ausgemacht. Dabei behielt Si Alexander trotz heftiger Gegenwehr von Ritter Christian leicht die Oberhand und gewann 3:1 und damit auch diesen Bewerb. Der 3. Platz ging an Fellerer Finn (SKFL). Panic Dejan (EDEN) erkämpfte sich trotz 0 Punkten Wertung ebenfalls Platz 3.

Im Sinne von Andreas Malek war die Turnieratmosphäre von Kampfgeist aber auch sportlicher Fairness geprägt. Danke an alle Organisatoren und natürlich den Teilnehmern für das gute Gelingen.

Die ersten Heimspiele stehen vor der Tür und wir möchten die Gelegenheit nutzen euch auch heuer unseren Kader vorzustellen.

Neuzugang

Kostadin Lengerov

Als ehemaliger Jugendeuropameister und österreichischer Nationalspieler ist er im Inland als auch international eine bekannte Größe. Begonnen hat seine Karriere in Österreich bei Union Wolkersdorf. 1996 wechselte er nach Deutschland zu TTF Ochsenhausen. Von 2000 bis 2004 war er mit der Sport Union Wolkersdorf/SVS Niederösterreich in Österreichisch mehrmals Staatsmeister. Zweimal kam er mit deren Herrenteam ins Finale der Champions-League. Von 1995 bis 2005 nahm er an acht Weltmeisterschaften teil und verhalf der österreichischen Mannschaft zu Platzierungen unter den Top 10. Mehrmals wurde er in diesem Zeitraum auch für Europameisterschaften nominiert, wobei er mit der Mannschaft eine Medaille holen konnte. Nach einer Ruhepause als Profisportler, spielte er ab 2021 bei WAT Mariahilf. 

Seine größten Erfolge:

1991: Jugendeuropameister (Kadetten)
1994: Jugendeuropameister (Junioren)
1997: Deutscher Meister, ETTU-Pokalsieger (Ochsenhausen)
2000-2004: 4x österr. Mannschaftsstaatsmeister und Gewinner Superliga (Union Wolkersdorf/SVS Nö)
2001: Weltmeisterschaft, Fünfter (Team Österreich)
2004: Weltmeisterschaft, Sechster (Team Österreich)
2005: Europameisterschaft, Silber (Team Österreich)
2008: Einzel-Staatsmeister

Bestehender Kader

Rene Sabin

Rene begann bereits als Siebenjähriger mit dem Tischtennis. Als Nachwuchsspieler des TTV Wiener Neudorf, erreichte er das Finale der U14 (damals „Schüler“) Österreichischen Meisterschaften. Für sein Studium der medizinischen Informatik pausierte er nach der Matura mit dem Tischtennis. In den nachfolgenden Jahren spielte er für den TTC Guntramsdorf sowohl auf Landesliga- als auch Bundesligaebene. Seit 2020 geht er für den TTC WPAE an die Platte und unterstützt den Verein nicht nur als Spieler sondern ist als Geschäftsführer von Elevenpoints, ein Unternehmen für Tischtennisausrüstung der Marke Joola, das er zusammen mit Dominik Habesohn führt und an dem auch der aktive Nationalspieler Daniel Habesohn beteiligt ist, gleichzeitig Ausrüster des Vereins.

Martin Schuster

Der Neo-Wohnparkler ist staatlich geprüfter Trainer und hat ein abgeschlossenes Masterstudium der Sportwissenschaften. Mit seinem Fachwissen ist er in vielen Bereichen des österreichischen Tischtennis als Trainer tätig. Neben dem Kadertraining in Wien, arbeitet er auch regelmäßig mit dem Nationalteam des Österreichischen Gehörlosen Sportverbands zusammen und unterstützt den ÖTTV bei Nachwuchstrainingslagern mit seiner Expertise als Athletiktrainer.

Seine größten Erfolge als Spieler:
2015: Wiener Meister im Doppel
2016: Wiener Meister im Einzel
2017: Wiener Meister im Doppel

Jörg-Peter Pichler

Früher unter den Top 20 in Österreich zu finden, spielte Jörg fast 17 Jahre durchgehend 2. Bundesliga. Mit der Union Korneuburg konnte er 2008/09 die 2. Bundesliga gewinnen. Nach mehrjähriger Pause ist er seit letztem Jahr wieder aktiv. Hatte er zu Beginn der letzten Saison nach der langen Pause noch etwas Probleme wieder an seine alten Leistungen anzuknüpfen, zeigte seine Formkurve gegen Ende der Saison wieder steil nach oben und er befindet sich auf dem Weg zu seiner alten Spielstärke.

Seine größten Erfolge:

2006: Niederösterreichischer Meister Junioren, Meister Mixed mit Judit Herczig, Finaleinzug Herren
2008/09: Gewinn der 2. Bundesliga mit Korneuburg
2010: Wiener Meister im Einzel (Sieg im Finale gegen Alexander Chen) und Doppel (an der Seite von Simon Pfeffer)

Stefan Zaric

Die Wiener Nachwuchshoffnung ist erst spät, als Jugendlicher, zum Tischtennis gekommen. Mit viel Fokus und harter Arbeit hat Stefan bereits letztes Jahr als Ersatzspieler bei seinem Stammverein SKFL die ersten Einsätze in der 2. Bundesliga bekommen. Durch den Abstieg der Mannschaft seines Stammvereins suchte er nach einer Möglichkeit auch heuer sein Talent in der Bundesliga zu beweisen und sich dort langfristig zu etablieren. Eine Zusammenarbeit ergab sich dadurch praktisch wie von selbst.

Abgänge

  • Mark Juhasz
  • Franciszek Kolodziejczyk

Wow, seht euch das an! Lukas hat uns für die neue Saison eine Menge neuer Joola-Bälle besorgt. Dazu gibt es auch noch große Aufbewahrungsbehälter, um sie gut zu verstauen.

Dann zählen wir mal alle zusammen:

6×144 Trainingsbälle für alle
3×72 Flash für unsere Bundesliga und Wiener Liga
1×72 Prime für die 1. Klasse bis 10. Gruppe
300 Bälle aus der Vorsaison

Unser Verein ist nun im Besitz von exakt 1452 Bällen. Wer möchte, kann es gerne persönlich nachzählen! 😊

Falls Ihr mehr zu Tischtennisbällen wissen wollt, lest bitte den Beitrag „Tischtennisball, was bist du?“ auf unserer Homepage.

Die neuen Bälle ermöglichen sicher eine bessere Kontrolle beim Match und ein konstanteres Training. Apropos Training, falls ihr euch für die kommende Saison gut vorbereiten wollt, lest den Beitrag „TTC-WPAE Wochenendkurs“ und belegt am besten auch gleich den Kurs dazu!

Nun gut, unter Ball hat man zunächst einen Fußball im Kopf. Gewichtsmäßig höher anzuordnen ist der Medizinball. Ach ja, und dann gibt es auch noch den Erdball, der in einer ganz anderen Liga spielt. Aber dieses kleine meist weiße Ding aus Plastik mit einem Durchmesser von nur 40 mm darf sich auch Ball nennen? Für uns Tischtennisspieler ist es die Welt.

Die Definition eines Balles ist sicher mal, dass er rund sein, rollen und springen muss. Beim Tischtennis bewegt sich der Ball zwischen Schläger und Tisch und befindet sich zumeist in der Luft. So wie beim Fußball gilt: „Das Runde muss ins Eckige“, lautet es beim Tischtennis: „Das Runde muss aufs Eckige!“

Der Tischtennisball hat wenig Möglichkeit zu rollen. Er wird viel mehr geschlagen, oder kunstvoll in Rotation versetzt. Am besten so, dass das Gegenüber nicht einschätzen kann, ob sich der Ball vorwärts, rückwärts, seitwärts oder überhaupt dreht. Obwohl so ein Ding nur wenig unter drei Gramm wiegt und damit leichter als ein Stück Würfelzucker ist, kann es auf beachtliche 180 km/h beschleunigt und auf 150 Umdrehungen pro Minute gebracht werden. Früher wurde der Ball aus Zelluloid gefertigt, war kleiner und brannte ganz hervorragend. Aus Sicherheitsgründen wird er seit 2018 nicht mehr aus diesem Stoff produziert. Der aktuelle Ball besteht aus Plastik mit 2,7 g Masse, in den Farben mattweiß oder mattorange und hat einen größeren Durchmesser von 40 mm. Dadurch sollte das Spiel langsamer und von den Zuschauern leichter verfolgbar sein. Schließlich wurde aber durch schnellere Schlägerhölzer und sprungfreudigere Beläge die Geschwindigkeit wieder erhöht.


Das Thema Bälle wird immer wieder heiß diskutiert. Abhängig vom Spielertyp mag mancher gerne weiche und langsame Bälle, ein anderer schätzt harte und schnelle Bälle. Falls ihr noch mehr über Tischtennisbälle wissen wollt und gute Argumente für euren Lieblingsball braucht, lest den Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Tischtennisball

Gut ist sicher auch zu erfahren, wie solche Bälle hergestellt werden. Dazu ist das unten zu sehende YouTube-Video empfehlenswert.

Allen ein gutes Ballgefühl für die kommende Saison!

Liebe Sportsfreunde!

Heuer bieten wir zu Saisonbeginn einen Trainingskurs an. Er ist für die Leute gedacht, die sich für die Meisterschaft vorbereiten und auch für Spieler, die zu ihrer Bestform finden wollen. Mit einem topbesetzten Trainerteam werdet ihr kurz und intensiv geschult. Manchmal bedarf es nur der Korrektur von Kleinigkeiten, sei es z.B. die Beinarbeit oder die Schlagtechnik, die euch der Trainer vermitteln wird, um euer Potenzial voll auszuschöpfen. Ihr könnt die Coaches auch fragen, wie ihr euer Service verbessert, um die ein bis zwei Punkte mehr zu machen und ein Match für euch zu entscheiden. Sind Körperspannung und mentale Einstellung auch wichtig? Keine Ahnung, fragt die Trainer! Nie war es leicht, den schnellen Sieg zu holen, aber mit diesem Kurs habt ihr es selbst in der Hand, ein Gewinner zu werden. Weitere Details und Infos zur Anmeldung seht ihr in der Ausschreibung.